Freitag, 13. September 2013

Aktivhalterung defekt - Erfahrungsbericht mit dem TOMTOM Rider Urban nach 1 1/2 Jahren

Aktivhalterung defekt -

Erfahrungsbericht mit dem TOMTOM Rider Urban nach 1  1/2 Jahren

Nach 1/12 Jahren Gebrauch ausschließlich auf ca 30.000 km geteerten Strassen habe ich bemerkt, dass das TomTom während der fahrt nicht mehr geladen wurde. Ein weiteres Indiz dafür: bisher ist das angeschlossene Navi immer nach Betätigung der Zündung angegangen. Zuerst äußerte sich der Fehler nur als Wackelkontakt, dann 14 Tage später nutzte auch kein Wackeln mehr - das Navi war ohne Strom. Nun hätte es dafür verschiedene Ursachen geben können:

1. Das Stromkabel ist an der W ist defekt
2. Die Steckdose an der Vespa ist defekt
3. das Navi selber ist defekt
4. der Ladeadapter ist defekt.

Punkt1 und 2 konnte ich dadurch ausschließen , dass das Navi an beiden Maschinen mit unterschiedlichen Kabeln nicht lief.
Punkt 3 konnte ich dadurch ausschließen, dass ich das Navi an einen Ladeadapter eines Freundes anschloss und es über USB Anschluss laden ließ - und es lief. Also sowohl die Stifte im Adapter alsauch Kontakte am Navi sind OK.

Blieb also nur : der Ladeadapter im Inneren ist defekt. Sogleich ging ich auf die Homepage von Louis bei dem ich das Navi im Dezember 2011 gekauft hatte. Dort fand ich sogleich diverse Hinweise darauf, dass dieser Adapter wohl bereits seit einigen Generationen der Serie " Rider " DIE Schwachstelle des Systems ist.
Folgende Defekte treten hierbei auf:

1. Die Feder bricht und das Navi hält nicht mehr im Halter.
2. Durch Vibrationen brechen die Kontakte im Adapter - das Navi lädt nicht mehr.
3. Die Verschlusskappe des USB Einganges vibriert sich kaputt - Das Navi ist nicht mehr wasserdicht.
4. durch Vibrationen scheuert das Ladegerät Plastikteile aus der Führung am TOMTOM

All diese Fehler sind TOMTOM denke ich seit der ersten Generation des TOMTOM Rider speziell für Mopeds bekannt - man hat jedoch dafür noch keine Lösung gefunden oder wollte dies auch nicht, denn ein neues Ladegerät kostet immerhin 65.-€.
Seit der letzten Generation bietet TOMTOM eine "lebenslange" Garantie auf Aktualisierung der Karten an. Wenn das Gerät oder Teile davon jedoch durchschnittlich nach 3 Jahren den Geist aufgeben , ist dies nur bedingt ein Schnäppchen.

Mit meinem Kaufbeleg bewaffnet betrat ich nun Louis und präsentierte dort mein defektes Ladegerät mit der Schilderung meines Fehlerfindungstests.
Daraufhin habe ich umgehend ein neues Ladegerät bekommen.
Angeboten hatte man mir sogar einen Komplettumtausch samt Navi,was ich dankend ablehnte , da ich bereits weitere Länder und Funktionen hinzugekauft hatte und diese dann verloren wären.
Für den Adapter erhielt ich eine neue, jedoch Nullrechnung und habe darauf weitere 2 Jahre Garantie.
Bleibt zu hoffen, dass der Adapter noch vor dessen Ablauf seinen Geist aufgibt.

Über eure Erfahrungen zu dem Thema freue ich mich. Ihr könnt darüber auch gerne auf der eigens eingerichteten Facebookseite diskutieren.

https://www.facebook.com/pages/Adagio-by-classic-bikes/607813915929483

See you on the road !

adagio



Sonntag, 8. September 2013

Glemseck 101 - 2013 in Leonberg - das Cafe Racer Treffen des Jahres



** Jörg
Die Saison neigt sich dem Ende zu, jedoch das letzte Augustwochenende erreicht mit dem Treffen Glemseck 101 den Höhepunkt des Jahres 2013. Nach Garmisch und dem grossen Treffen in  Frankreich vor einigen Wochen  - die MO Zeitung hat berichtet - ist das Treffen auf der legendären Solitude Rennstrecke mit dem angeschlossenen Hotel Glemseck und Biergarten und der perfekten 1/8 Meilen Geraden eine perfekte Kulisse für diese Veranstaltung.

**Herzlichen Dank an Jörg für die schönen Bilder in diesem Beitrag


**Jörg
Einzig - sie waren auf den diesjährigen Ansturm der Besucher wohl nicht vorbereitet.Keinerlei Tribühnen säumten die Rennstrecke, die nur von der einen Seite für das allgemeine Publikum freigegeben war.
Und so kam es, dass die Personen, die in 3 ter und 4 ter Reihe nichts mehr sahen, über die Zäune gingen, um auf die Anhöhe zu kommen , die dahinter war. Auf der anderen Seite, die aussschliesslich der Presse vorbehalten war, stapften die Leute durch das Moor, um durch die Bäume noch einen Blick auf das Rennen zu erhaschen oder hingen in den Bäumen oder überwanden das Hindernis und gesellten sich auf den "verbotetenen Grünstreifen"

**Jörg
Hier hatten die Sicherheitsleute ihre Mühen, die Leute in sicherem Abstand zu halten.Der erste Teil der Rennen am Samstag war den Internationals vorbehalten. 



Unter Ihnen mit Nina Prinz ein sehr bekannter Name aus dem Rennsport und die einzige Frau in dieser Klasse, die sich erst im Finale ihrem Gegener geschlagen geben musste.Umgeben von Wald und Hügelgelände liegen alle Lokationen eng beieinander.Die Zufahrtsstrassen perfekt geeignet, um einen Stand an den anderen zu reihen und um an den wunderschönen Motorrädern entlang zu flanieren.

** Jörg


Nina Prinz ** Jörg
**Jörg
Ein ständiges kommen und gehen, sorgt dafür, dass man stets eine neue Machiene entdeckt, die man noch nicht gesehen hat. 





















Die Stände laden reichlich zum Tratsch und zum Kauf an. Manche behaupten gar, die fünfte Ausgabe dieser Veranstaltung sei zu kommerziell gewesen ...alleine Triumph ist mit 40 Metern Stand ein Gigant und zeigt allerorts Präsenz.
**Jörg















Mit Jimmy Cornett sponsorte Triumph auch den ersten Musik Act des Freitag Abends, für mich der beste des Wochenendes. Darauf folgte die von Suszuki  gesponsorte Gruppe "Los Skeletos", Männer mit weiss angemalten Gesichtern und schwarz umrandeten Augen - Kizz für Arme  - und behaupteten in astreinem Deutsch Mexikaner zu sein. Aus den Lautsprechern ertönte dann sogleich in "Spanisch" der Gassenhauer " besame mucho " auf Hardrock getrimmt.



An meinem Tisch verliessen die Harley Leute fluchtartig das Areal, der Rest sah sich verstört an. Ist das Kunst oder kann das weg - Karikieren die sich da gerade selber oder meinen die das ernst?!  Darauf waren manche nicht gefasst! Wie sich der Sänger eingangs so schön selbst ankündigte:
"es war ein Versuch " bereits an dem Freitag Abend live Musik anzubieten. 

Nach einer weiteren halben Stunde waren wir mit unserem Kunstverstand am Ende und begaben uns zur kleinen aber feinen Bühne des Trumphstandes an dem Jimmy alleine mit seiner Gitarre die Massen begeisterte und den Spirit des Rock and Roll versprühte. Mit seinen spontanen Musikeinlagen der besonderen Art hielt er selbst die mit schwerem Seegang beladenen Zuschauer davon ab, ihm die Finger in die Gitarre zu stecken oder sich vor der Bühne auszuziehen. Nach einigen Zugaben war dann gegen Mitternacht Schluss. - Freitag Musik - wie man sieht es geht doch !



Allerorts fanden sich die Grüppchen zusammen. 
Auf dem Zeltplatz wurde gegrillt, die Leute saßen vor Ihren Campern gemütlich zusammen. In den Ständen der Aussteller scharten sich die Jünger um ihre Schaubergötter. Bei Bier und auch Härterem flossen die Benzingepräche bis in die frühen Morgenstunden.

** Jörg
Dieses Ritual wiederholte sich auch am Samstag Abend, an dem ich es nach den Rennen gar nicht mehr bis vor die Bühne geschafft habe, um die Prämierung des schönsten Cafe Racers mitzuerleben. Auch das musikalische Programm ging am Samstag komplett an mir vorbei. Wir blieben bereits im Biergarten bei der Gruppe der W-Fahrer hängen und beendeten dort die Nacht. Die Helden des Tages mussten gefeiert werden, hatten sie doch der Übermacht an Hubraum und PS vehement getrotzt und waren so bei den Internationals alsauch bei den Cafe Racern und hier einem verdienten 2ten Platz, die Sieger der Herzen geworden.
Selten hatte ich aber auch so viele wunderschöne auf der W650 oder W800 basierende Umbauten gesehen wie hier.
Jedoch für mich persönlich stand an diesen Tagen fest: die Italiener haben einfach Geschmack und ein Auge für Design. Die Kunstwerke die an den Ständen von South Garage und Fuel waren schon atemberaubend. Irgendjemand hörte ich einmal sagen: die Italiener machen aus Sex Gegenstände.

Hier mein kleiner Rundgang durch die Reihen der schönsten Mopeds und die Rennen:


Bereits gegen Mitternacht setzte ein leichter Regen ein, sodass es am Sonntag morgen gegen 8 Uhr hieß: nasses Zelt ins Auto werfen.
Die Betreiber des Hotels völlig überrannt von den so früh und so zahlreich auf sie einstürmenden hungrigen Kradfahrer, konnten das auf zwei großen Sälen verteilte Buffet kaum so schnell wieder auffüllen , wie es geplündert war.
Jugendherbergsraubtierfütterung - da wir um 10 Uhr los wollten, war die Alternative von Samstag schön in Leonberg auf dem Marktplatz zu frühstücken keine Option mehr - statt American Frühstück mit Rührei und Schinken war also Schokoladennusschreme angesagt. Man ist ja flexibel.
Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung, die mittlerweile im fünften Jahr ihren Kinderschuhen entsprungen ist. Die Flamingstars aber auch der Veranstalter selber haben sehr schöne T-Shirts für die Veranstaltung entworfen, die Ihnen mit Begeisterung aus den Händen gerissen wurden und so ein Multiplikator für nächstes Jahr sein werden.
Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht. Man wird mich dort sicher wiedersehen.




Donnerstag, 15. August 2013

Die W800 als Reiseschiff

Im Juni und Juli konnte ich die W800 ausgiebig daraufhin testen, inwiefern sie sich als " Reiseschiff" eignet.
Auf meine 4 wöchigen Reise habe ich folgende Gepäckstücke mit genommen:




1x 23 Liter Tankrucksack: hierdrin hauptsächlich Werkzeug in Form eines Ratschenkastens, Inbusschlüssel und Maulschlüssel desweiteren Kabelbinder, Caffaband, einem Bremsscheibenschloss und Spanngurten. Kettenspray, Imprägnierspray und WD40 durfte ebensowenig fehlen, wie die obligatorische Reiseapotheke und das Microfasertuch. Mit der Waschtasche war der Tankrucksack dann auch voll.

In den Hepko Becker Seitenkoffern befanden sich zur einen Seite das Regenzeug und allerlei Motorradspezifische Kleidung wie Handschuhe, Schals, Brillen, Nierengurt, Visier usw.zur anderen Seite eine weitere Textil Motorradhose und alternative Motorradschuhe und 300 ml Öl.

In der Topcasetasche führe ich immer " alles was man braucht für einen Tag" mit. Zivilschuhe und Strümpfe, 1 T-Shirt, 1 Bluse , 1 Hose, 1 Pullover, 1 Nachtzeug, Wertsachen, Kamera, Ersatzbrille, 1x Unterwäsche, Miniwaschtasche. So muss ich tagsüber nie in meine Gepäckrolle und habe auch z.B auf Fährenüberfahrten oder auf dem Autozug in einer Tasche alles was ich für die Nacht und den nächsten Tag benötige und kann ggf. den Rest einfach auf dem Moped belassen.

Besagte Gepäckrolle beherbergt dann, in 4 Kompressionstüten, nach Themen geordnet, alles was man so zum Wechseln benötigt.

Gefahren wurden von mir u.a auch längere Strecken Autobahn, das längste Stück von Amsterdam nach Hamburg. Auch wenn es so aussieht, habe ich mich zwischen den Gepäckstücken nie eingezwängt gefühlt. Die 50 Liter Rolle hochkant gestellt, bietet noch genügend Platz zum Nachhintenrutschen. Der 23 Liter Tankrucksack ist von mir aber zu keiner Zeit prall gefüllt gefahren worden, da ich oberhalb des Bauchnabel nichts mehr haben wollte, an das ich anstoße. Auch musste ich aufpassen, dass die Halterung des Windschildes nicht den Lenkeinschlag beeinträchtigt hat. Der Wendekreis eines Lkws ist nicht erstrebenswert.

Die Vorspannung der hinteren Federn habe ich um eine Stufe härter gestellt und bin mit einwenig mehr Druck auf den Reifen gefahren.
Vom Fahrgefühl her habe ich keine Einschränkungen feststellen können. Im Gegenteil - ich fand die Maschine lag mit dem Gepäck recht satt auf der Strasse. Die Federung arbeitet gut, bei einer Vollbremsung geht man jedoch mit der vorderen Federung schnell mal auf Block. Hier würde sich der ein oder andere sicherlich eine individuelle Härteeinstellung wünschen - ich auch.

Ich konnte auch auf kleinen Singleroads, die wir zumeist befahren haben, alsauch auf grösseren Landstraßen keinerlei Einbussen der Fahreigenschaften feststellen, jedoch muss ich dazu sagen, dass die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit die 90 km/h auf Landstraßen selten überschritten hat.
Steile Berge meisterte sie mit Gepäck ebenso wie die Abfahrten. Mit Stahlflexleitung und GPZ 1100 Belägen war sie stets gut zu kontrollieren.

Der durchschnittliche Verbrauch der W800 betrug meist zwischen 3,8 - 4,5 Liter. Auf 5500 km habe ich 300 ml Öl, das ich dabei hatte, nachgegossen und zu Hause angekommen nochmal 300 ml. Man sollte also - außer man hat gerade vorher Öl und Filter gewechselt - 100 ml pro 1000 km Fahrt dabei haben. Die ersten 6000 km nach dem Oelwechsel habe ich keinen Verbrauch bisher feststellen können. Bei mineralischem Öl mag das anders sein. Ich fahre teilsynthetisches 10W 40, das verliert mit der Zeit ihre Eigenschaften.
Die Schaltung läuft aber meines Erachtens weicher.
Das Werkzeug habe ich auf den ganzen 5500 km kein einiges Mal benötigt.
Einzig die Halterung der Scheibe musste zu Hause nachgezogen werden.

Regenfahrten und Schutz auf der W800:

Viele bevorzugen auf der Reise durch ein doch nicht immer trockenes Gefilde wie Schottland ein Motorrad, das einwenig Schutz vor Wind und Regen bietet.
Ich jedoch muss sagen, dass ich auf der Reise auch an nassen Tagen nichts vermisst habe. Die mittelgroße Scheibe und der Tankrucksack bieten hierbei sehr grossen Komfort. Die Sitzbank mit Ihren Querrillen liessen ein Sitzen im Wasser nicht zu. Dies floss umgehend nach der Seite ab. Einzig Knie Schienbeine und Hände waren verstärkt der Nässe ausgesetzt.

Früher oder später waren Regenhose und Jacke sowie Gummiüberhandschuhe von Vorteil, um das Fließen des Wassers in die Stiefel und die Ärmel zu verhindern. Am ersten Tag mit dem gelben Regenschutz bestückt, behielt ich dies auch bei schönem Wetter bei, aus Sichtbarkeitsgründen und weil man so schnell die GummiHandschuhe griffbereit hatte oder verstauen konnte.
4 Jahreszeiten an einem Tag waren auf der Reise keine Seltenheit.

Die W zeigte sich gefällig auch bei Regenfahrten auf schmalen kurvenreichen Strecken. Die Dunlopp T100 hielten gut. Es war jedoch stets Vorsicht geboten, kaum eine Strasse ohne Rollsplitt in den Kurven.

Belastbarkeit des Gepäcks:



Da die Gepäckrolle an einigen Stellen die Oberseite des Koffers berührte löste sich trotz peniblem Putzen der Rolle und des Koffers die Farbe der Kunststoffteile der Hepko Becker Koffer bei Regen. Auch hat der weiße Schriftzug der  Louis Rolle, den ich wohlweislich schon Richtung Topcase gedreht hatte, damit er mir nicht die Lederjacke versaut, löste sich mit der Zeit im Regen auf.
Durch die häufigen Regenfahrten sammelte sich täglich ein Haufen Sand hinten am Koffer aber auch zwischen Koffer und Träger. Trotz zwischenzeitlichem Putzen hat der Sand durch das vermehrte Abnehmen der Koffer, um an das Regenzeug zu kommen, Gebrauchsspuren an den Trägern hinterlassen.
Auch sollte man die Koffer nicht einfach irgendwo hinstellen oder über den Boden schleifen. Die Gummischicht die die Koffer umgibt ist sehr empfindlich. Schnell hat man Kratzer drin oder ganze Teile werden abgerieben.
Abstandshalter unten und oben am Koffer wären von Vorteil gewesen.
Für den offroad hardcore Einsatz würde ich wahrscheinlich eher Alukoffer bevorzugen. Mit oder ohne Innentaschen waren sie aber stets wasserdicht.



FAZIT:

Ich für meinen Teil kann die W800 als Reiseschiff nur empfehlen.
Auch bei einer beladenen W büsst sie nichts von Ihren Fahreigenschaften und der leichten Rangierbarkeit ein. Für kleine kurvige Landstraßen wie geschaffen, ist sie stets ein Hinkucker und Basis, um mit dem Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Das Gepäck abgebaut und im Hotel gelassen wird sie ruckzuck wieder zu einem wendigen Gefährt zum Sightseeing in der Stadt.

Die ganze Reise findet ihr hier:
http://schottland-by-vespa.blogspot.de/



Montag, 22. Juli 2013

Cafe Racer Forumstreffen in Bad Zwischenahn

Am 21. Juli war es wieder soweit . 40 Cafe Racer trafen sich in der Geburtsstadt des Forums in Bad Zwischenahn zum 2. Nordwest Stammtisch.
Nach einem gemütlichen Brunch ging es gegen 13 Uhr auf eine 55 km lange gemeinsame Ausfahrt nach Hude zu einem lokalen Motorradtreff. Dort wurden unsere Schätzchen beäugt und bewundert.
Bei über 30 Grad erfreuten sich vorallem die flüssigen Erfrischungen gesteigerter Beliebtheit. Einige fuhren die Strecke wieder mit zurück ins Hotel Fröhlich, um im Schatten und bei Benzingesprächen den Nachmittag ausklingen zu lassen, einige machten sich direkt auf die Heimreise, die für viele über 200 km lang war.
Die außergewöhnlichsten Fahrzeuge diesen Treffens waren sicherlich eine Monkey und eine 250 er Suzuki als Cafe Racer Umbau.
Mir persönlich steckten die über 5000 km der letzten 3 Wochen noch in den Knochen. Die 400 km Anfahrt und Abfahrt taten ihr Übriges. Ich war schon lockerer in der Hüfte ;-) Als ich gegen 21 Uhr zu Hause war, ging ein Kilometerreiches Wochenende für mich zu Ende, doch es war jeden Kilometer wert !

Das nächste Treffen wird in Schleswig sein. Nähere Infos darüber findet ihr im Forum.http://www.caferacer-forum.de/viewtopic.php?f=7&t=1559

Hier noch einige Bilder aus dem Forum:

 
Das Hotel Fröhlich - eine ehemalige Tankstelle jetzt Kleinbrauerei - eine passende Location für unsere Cafemaschinen


staunende Passanten



Gründer und Organisatoren



schöööön...

Dienstag, 4. Juni 2013

Union Jack Schlüssel Halter

Kennt Ihr das auch ? Der Schlüssel oder der Schlüsselanhänger verkratzt euch das Moped, dort wo er immer schleift oder dagegenschlägt. Dagegen hilft nur 
den Mopedschlüssel immer einzeln haben d.h aber auch auch ohne Anhänger. Die Frage bleibt: wie in der Tasche wiederfinden ?

Für die Triumph Mopeds gibt es folgende schöne Lösung: Triumph Twins Union Jack Key Holder für Bonnie' Thruxton, Scrambler & Thunderbird Storm

Dabei sind zwei Schlüsselrohlinge des Typs A und B.

Die Lösung hat mir so gut gefallen, dass ich mir das Ganze einfach mal bestellt habe  - Und siehe da: keiner der Rohlinge passt für die Kawasaki W800. 

Eine individuelle Lösung muss her.
Die Bezeichnung für den W800 Rohling ist:
KW16 CP von Silca Italy oder KAW-9P der Firma JMA , wenn ihr zu einem Schlüsseldienst geht oder ihr bestellt einen Rohling für 12.-€ bei eurem Kawasaki Händler. Dieser ist die bessere Lösung , da sich das Gummi vom Schlüsselkopf lösen lässt, um diesen abzuschneiden, damit er in die Halterung passt. Der Silca Schlüssel hat einen Hartplastikkopf.


Der Schlüssel der Kawa ist relativ lang. Nur den Teil bis zum Anschlag des Schlüssels zu rechnen ist zu kurz. Dann passt das Duplikat nur in das Schloss für Sitzbank und Helmschloss. Hier wird der Schlüssel nur zu 2/3 reingesteckt.
Für die Zündung benötigt der Schlüssel auch das letzte Drittel. Also deshalb nicht irgendeinen Rohling verwenden. Die Kappe ist jedoch lang genug um auch einen längeren Schlüssel zu beherbergen. ( 44 mm lang ) - letztendlich habe ich die letzten 2mm aus der Kappe mit dem Bohrer geholt, da der Schlüssel so lang bleiben muss dass er beim Verriegeln des Lenkradschlosses noch heruntergedrückt werden kann und das verriegeln des Tankschlosses noch funktioniert. Trotzdem bleibt von den Griff des Schlüsselrohlings nicht wirklich viel übrig, wenn man ihn abschneidet. Für  längere Schlüssel  wie der von der Kawa W800 ist dieses System also nur bedingt zu empfehlen.
Per Schnur um den Hals gehängt, geht der Schlüssel nicht mehr verloren.

Das Set Kostet 30 Pfund + 10 Pfund Versand  = ungefähr 50 € und ist z.B hier erhältlich:

http://www.squaredeals-ltd.co.uk/triumph-twins-union-jack-key-holder-bonnie-thruxton-scrambler--thunderbird-storm-4058-p.asp




So sieht das Ganze dann an der Triumph aus:


und so sieht es mit einem Kawasaki W800 Schlüsselrohling aus: