Posts mit dem Label Royal Enfield werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Royal Enfield werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 19. September 2013

Royal Enfield Continental GT 535 als Cafe Racer

Seit langer Zeit angekündigt und auf Messen als Prototyp gezeigt scheint es Royal Enfield nun doch wahr zu machen: Die Royal Enfield GT Cafe Racer wird nun zu kaufen sein.

Rechtzeitig zur Markteinführung haben die Macher eine umfangreiche Marketing Welle ins Laufen gebracht. Mit einer eigenen Homepage und einer Facebookseite, diversen Videos und passender Kleidungskollektion wollen sie den aufstrebenden Cafe Racer und Classic Markt von hinten aufrollen und Marktführer werden - ein  ambitioniertes Ziel wie ich finde.


Zuletzt konnte ich die GT auf dem Stand von Royal Enfield bei der Veranstaltung Glemseck 101 bewundern. Die dortige Zielgruppe zeigte sich interessiert.
Jedoch wird der echte Cafe Racer eher danach streben, seine Maschiene nach seinen eigenen Vorstellungen zu designen, als sich eine fertige von der Stange zu holen.


Dieses Video zeigt die Entwicklungsgeschichte der GT







Fotos und Videos: Pressematerial Royal Enfield



Mir persönlich gefallen folgende Bereiche nicht so gut.
  1. Der Rahmen schaut über den Höcker hinaus.
  2. Die Schutzbleche vorne und hinten sehen billig aus
  3. Die gelben Stossdämpfer hinten passen nicht ins Bild
  4. Ich finde die Höckersitzbank im Verhältnis zum Tank nicht stimmig.

Bereits 1965 hat Royal Enfield mit seiner 250 ccm eine GT Continental auf den Markt gebracht. Auch damals schon war das Konzept, einen fabrikfertigen Cafe Racer anzubieten, angelehnt an die Maschienen, die sich die Rocker der 60 er Jahre  selbst zusammengbaut haben. 48 Jahre später, ist der Geist des Cafe Racers für die Continental GT erhalten geblieben, technisch jedoch mit starker Entwicklung. Der 535 qcm starke Motor mit Einspitzung leistet mit seinen 184 kg Gewicht knapp 30 PS. Diejenigen, die eine Royal Enfield besitzen, wissen was sie an ihr haben, aber auch , was vergleichbare Produkte können. Mit einer Enfield tritt man eine Zeitreise an und sollte eine Basisausstattung an Werkzeug immer an Bord haben. Wie sich die 535 GT da verhällt, wird der Einsatz zeigen.

Der Verkauf wird mit den USA, UK und Indien starten und 7500 $ bzw.5200 Pfund kosten. Vergleichbar erhällt man dafür aber bereits eine W650 / W800 mit mehr Leistung und einer unvergleichlichen Zuverlässigkeit. Das geringe Gewicht einer Continental GT wird man bei der W allerdings nur mit extremem "Weglassen" erreichen.

Ein Cafe Racer für kleine Leute und Einsteiger also ? Man wird sehen.
Ich denke jedoch  - die Inder werden sie lieben ;-)

Auf die Absatzzahlen darf man gespannt sein.

Was haltet Ihr von der neuen Continental GT ???
Ihr dürft auch gerne hier darüber diskutieren:


Adagio-by-classic-bikes - auf Facebook

Dienstag, 2. Oktober 2012

Intermot Köln 2012 - was gibt es Neues ?


Was gibt es dieses Jahr Neues auf der Intermot 2012 in Köln zu bestaunen,  das das Herz der Classicbikerin höher schlagen lässt?
Hier die ersten Impressionen  - ergänzende Infos folgen...

Kawasaki W800 SE in "neuer" Farbe

Wie schon letztes Jahr, setzt Kawasaki auf Altbewährtes. Mit der Farbe rot  überführt Kawasaki  eine Modellvariante nach Deutschland, die es bereits auf dem japanischen Markt seit 2012 gibt.
Die rot elloxierten Felgen wichen den schwarzen mit verchromten Speichen und machen dieses Modell männlicher und optisch stimmiger. Wie schon bei dem schwarzen Sondermodell, ist der Motorblock schwarz matt und die Schutzbleche schwarz glänzend lackiert.
Angelehnt an das in Japan herausgekommene Model "Chrome" 2012 wird es diese Variante in abgewandelter Form ab 2013 auch in Deutschland geben .

Letztendlich ist aber nun mit den Farbvarianten Schwarz, Schwarzchrom, Rot und Grün nun die Voraussetzung geschaffen, sich seine "Wunsch W800" aus den  in Deutschland nun lieferbaren Ersatzteilen - Tank, Seitenteile und Scheinwerfer - zusammenzustellen, sicherlich mit nicht unerheblichem Kostenaufwand. Weitere Farbvarianten werden sicherlich folgen. Der Japanische Markt ist uns immer einen Schritt voraus. Kawasaki hat damit sicherlich die Herzen der Classicfans im Sturm erobert und findet mit jeder neuen Farbvariante neue Liebhaber.


Einzig und allein die explodierenden Preise für das Zubehör Höckersitzbank und Bikiniverkleidung schrecken viele Käufer ab. Zusammen schlagen diese mit fast 1000.-€ zu buche. Auch die einfache Zubehörscheibe liegt bei dem sechsfachen einer vergleichbaren baugleichen Scheibe z.B von Puig, weshalb Kawasaki bemüht ist diese Teile als Paket zu verkaufen und das ganze dann als "Sondermodell" zu deklarieren. 


 
W800 SE in "bordeaux rot" Model 2013 Deutschland
Chrome Edition 2012 in Japan und nun auch 2013 in Deutschland

Modell 2012 - Japanischer Markt


Moto Guzzi V7 Modelle 2013

Die V7 Modelle von Moto Guzzi gehören zu den letzten echten Klassikern am Motorradmarkt. Die drei Varianten heißen Stone, Special und Racer.

Der flüchtige Beobachter, aber wohl auch so mancher Freund der V2-Ikonen  dürfte sich beim Anblick der Bilder fragen, was denn an den hier abgebildeten Modellen neu ist. Nun, die ganze V7-Familie wurde komplett renoviert, Moto Guzzi selbst spricht gar von einem völlig neuen Motorrad. Zunächst fallen beim Grundmodell, dass nun schlicht V7 heißt, die neuen, zierlichen Gussräder auf. Schön, dass die Basis nicht nur in Mattschwarz, sondern auch in ebensolchem Weiß zu haben ist. Das Tankvolumen erreicht nun Ausmaße, die einem ausgewachsenen Tourer gut zu Gesicht stünden. Satte 22 Literfasst der Tank . Die Einspritzanlage versorgt über ein Y-Stück beide Zylinder mit Gemisch. Sauberere Abgaswerte und weniger Spritverbrauch waren das Ziel. Beim Motor selbst wurden 70 Prozent Neuteile verwendet, was nach außen lediglich durch eine völlig neue Optik der Ventildeckel deutlich wird. Er entfaltet nun drei PS mehr bei etwas weniger Umdrehungen, dazu zwei Newtonmeter mehr Drehmoment, aber bei deutlich gestiegener Drehzahl. Ob diese Maßnahmen der Souveränität dienlich sind, bleibt abzuwarten.

Moto Guzzi V7 schwarz
 





  Royal Enfield EFI als Cafe Racer


Honda widmet sich der neuen Klassik und bringt 2013 tatsächlich die CB1100.


grosser Ansturm auf die neue CB 1100




Honda 80 er Jahre Retro

Neuigkeiten auf dem Hondastand:


Mit der CB1100 interpretiert Honda ein klassisches Thema auf moderne Weise neu. Das hubraumstarke Naked-Bike mit luftgekühltem Triebwerk und klassisch-eleganter Linienführung spiegelt den Zeitgeist jener Jahre wieder, als eine CB750 Four als Nonplusultra galt und der Traum aller Motorradfahrer war.

Imposanter Reihenvierzylinder, Rohrrahmen mit Stereo-Federbeinen, Rundscheinwerfer. Gestreckte Tank-Linienführung, funkelnde Chrom-Schutzbleche, klassische Zweimannsitzbank. Aufrechte Sitzposition, Doppelscheibenbremse, ABS serienmässig,feingliedrige Gussräder. 4-in1-Auspuffanlage, hoher Lenker, schräg angestellte Doppelinstrumente. Wohin das Auge sieht:

Alle Komponenten sind stimmig arrangiert, das Ensemble überzeugt wie aus einem Guss. Die neue Honda CB1100 weckt Erinnerungen und Emotionen. Sie bietet ursprüngliche, mit modernem Know-how modifizierte Technik, die einen genussvollen Fahrspaß garantiert, fasziniert mit schönen Detaillösungen sowie stilvollem Retro-Design – und hat so das Zeug dazu,auf der Retrowelle ganz vorne mitzuschwimmen.

 

HOREX:

Alter Name in neuem Kleid und nicht zu vergleichen mit den schönen alten Krads der 50 er Jahre.

Horex Imperator
Horex war eine deutsche Motorradmarke der „Horex-Fahrzeugbau AG“, die 1923 von Fritz Kleemann in Bad Homburg vor der Höhe in Hessen gegründet wurde. Von 1935 bis Mitte der 1950er-Jahre firmierte das Unternehmen als Horex-Columbus-Werk K.G., danach als Horex-Werke KG.
Der Markenname Horex entstand aus Homburg, ergänzt um das Warenzeichen „REX“ der elterlichen „REX-Konservenglasgesellschaft Bad Homburg“. 1960 übernahm die Daimler-Benz AG die Firma und löste sie auf. Seit 2010 besitzt die neu gegründete Horex GmbH in Augsburg die Markenrechte und baut Motorräder unter dem alten Namen.

Hinter der gläsernen Fassade der HOREX Manufaktur entstehen exklusive Motoräder auf individuelle Bestellung. An vier in direkter Abfolge gestalteten Montageplätzen setzt ein kleines Team ausgebildeter Motorradmechaniker die einzelnen Baugruppen des Roadsters in aufwendiger Handarbeit zusammen. Ein außergewöhnliches Motorrad braucht einen außergewöhnlichen Motor: Für den souveränen Vortrieb der neuen HOREX sorgt ein Sechszylinder-VR-Motor mit 1.200 Kubikzentimetern Hubraum. Damit bietet die neue HOREX sowohl ein herausragend breites Drehzahlband, als auch eine hohe Spitzenleistung, ohne dafür Höchstdrehzahlen zu benötigen. Durch das VR-Prinzip der Zylinderanordnung bleibt das Kraftpaket dabei äußerst kompakt: Mit 429 Millimetern Breite im Bereich des Zylinderkopfes liegt der HOREX Sechszylinder auf dem Niveau vergleichbarer Motoren mit nur vier Zylindern.

 

 






Mehr Infos unter: http://www.horex.com



Triumph:

Triumph Bonneville 110th Anniversary

Triumph feiert in diesem Jahr das 110. Jubiläum der Firmengründung und legt zu diesem Anlass ein Sondermodell der Bonneville auf – die 110th Anniversary Special Edition.
Die Farbgebung der Maschine soll an die Anfangszeiten der Marke erinnern: Silber steht für die Pionierzeit ab 1902, Brooklands-Grün für den ersten Sieg der Marke bei einem Rennen auf dem Brookland Race Track im Jahr 1908.
Weiterhin trägt die Jubiläums-Bonnie ein Geburtstagswappen auf den Seitendeckeln, dessen Krone gleichzeitig an die Thronbesteigung durch Königin Elisabeth II. vor 60 Jahren erinnern soll. Zur Sonderausstattung gehören die chromüberzogenen Ventildeckel, Kettenschutz und Soziushaltegriff.
Zudem erhält jedes Exemplar eine durchnummerierte Plakette auf der Lenkerklemmung und das dazugehörige Echtheitszertifikat. Der Preis für diese Sonder-Bonneville beträgt 9990 Euro plus 370 Euro Nebenkosten. Für Exklu­sivität ist gesorgt: Von dieser Maschine, die seit April im Handel ist, werden nur 1000 Stück gebaut.


Sondermodell zum Jubiläum


Triumph setzt Akzente durch eine breite Farbpalette

Messerundgang:




Sonntag, 27. März 2011

Neueröffnung Vahrenkamp Royal Enfield






Der Wunsch nach einer Probefahrt mit der neuen Enfield Classic EFI führt mich Richtung Süden zu Vahrenkamp.
Jedoch auch dort gibt es viele schöne Maschinen zu sehen, jedoch auf Grund der fehlenden Anmeldung der Maschinen bleibt mir auch hier eine Fahrt verwehrt.


Samstag, 29. Januar 2011

Hamburger Motorradtage HMT 2011

Impressionen der Messe
Heute war ich mit meinen Freunden vom Vespa Club Hamburg auf der HMT um mich über die Neuheiten zu informieren, ein bisschen zu Stöbern, das ein oder andere Schnäppchen zu schlagen und einen schönen Tag zu haben.
Hier folgen meine Impressionen der Messe - die Maschinen, die mir persönlich am besten gefallen haben... ein sehr persönlicher Eindruck - natürlich auch viele Oldtimer dabei und unglaubliche Custom bikes - nichts zum fahren nur zum Staunen - viel Spass !








Ich hatte gehoft, dass auch Royal Enfield auf der Messe vertreten ist. Das war nicht der Fall. Jedoch habe ich für mich eine weitere Alternative zur EFI gesehen. Ein Klassik Bike das 2011 ganz neu von Kawasaki vorgestellt wurde - die W 800. Eine sehr schöne Alternative, jedoch genau so wie Triumph liegt dieses Bike im Preis bei 8100.-€

Im Übrigen habe ich auf einer Harley Davidson gesessen , dessen Preis 8200.- - 8700.- € im Rahmen der Klassiker lag und dessen Gewicht für mich gerade noch annehmbar war - einer Super Low XL 887 - nur für den Fall, dass ich vielleicht doch nochmal einen Tripp durch die USA ins Auge fasse. Das ist eines der Fahrzeuge , die bei den Reiseveranstaltern als " Frauenmotorrad" verliehen wird.
Die Maschine ist zu sehen oben in dem Film - Impressionen zur Messe bei 4:48 das letzte Foto.
http://www.kawasaki.de/W800
Film über die kawasaki W 800 - Technische Details





Film W 800 - Imagefilm -





Technische Informationen:
Spezifikationen W800 / 2011 weitere informationen unter: www.kawasaki.de/W800 © 2011 Kawasaki Motors Europe N.V.
Motor

Gemischaufbereitung Kraftstoffeinspritzung:
Ø 34 mm x 2 mit Sekundärdrosselklappen
Zündung Digital
Starter Elektrisch
Schmiersystem Druckumlaufschmierung,Nasssumpf
Motortyp Luftgekühlter 4-Takt-Reihen-Zweizylinder
Hubraum 773 cm³ Bohrung x Hub 77 x 83 mm
Verdichtungsverhältnis 8,4:1 Ventil-/Einlasssystem SOHC, 8 Ventile

Antrieb Primärübersetzung 2.095 (88/42) Übersetzungsverhältnis: 1. Gang 2.353 (40/17) Übersetzungsverhältnis: 2. Gang 1.590 (35/22) Übersetzungsverhältnis: 3. Gang 1.240 (31/25) Übersetzungsverhältnis: 4. Gang 1.000 (28/28) Übersetzungsverhältnis: 5. Gang 0.851 (23/27) Endübersetzung 2.467 (37/15)
Getriebe
Fünfganggetriebe Endantrieb Dichtringkette
Chassis/Rahmen Rahmentyp Doppelschleifenrahmen aus hochfestem Stahlrohr Lenkkopfwinkel/Nachlauf 27 °/ 108 mm Radfederweg, vorn 130 mm Radfederweg, hinten 106 mm Reifen, vorn 100/90-19M/C 57H Reifen, hinten 130/80-18M/C 66H Lenkwinkel, links / rechts 37 °/37 °
Federelemente Radaufhängung, vorn 39-mm-Teleskopgabel Radaufhängung, hinten Schwinge mit zwei Federbeinen, Federbasis 5-fach einstellbar

Bremsen Bremse, vorn Einscheibenbremse, Ø 300 mm, Doppelkolben-Schwimmsattelzange Bremse, hinten Simplex-Trommelbremse, Ø 160 mm
Maße und Gewichte
Abmessungen (L x B x H) 2.190 x 790 x 1.075 mm
Bodenfreiheit 125 mm
Radstand 1.465 mm
Sitzhöhe 790 mm
Tankinhalt 14 Liter
Gewicht fahrfertig 216 kg
Leistung Maximale Leistung 35 KW (47 PS) bei 6.500/min
Maximales Drehmoment 60 Nm bei 2.500/min

Alterative von Triumph:
BONNEVILLE T100 http://www.triumph.co.uk/images/T100_2010_rhs_forest_neweng_534x309.jpg

Motor

Typ Luftgekühlter 360° DOHC Paralleltwin
Hubraum 865 cm³
Bohrung/Hub 90 x 68 mm
Verdichtung 9,2:1
Einspritzung Sequentielle Multipoint-Einspritzung

Kraftübertragung

Sekundärantrieb X-Ring-Kette
Kupplung Mehrscheiben-Ölbad
Getriebe 5-Gang

Fahrwerk

Rahmen Stahlrohr-Schleifenrahmen
Schwinge Zweiarm-Stahlrohrschwinge
Vorderrad Speichenrad, 36-Speichen, 19 x 2,5 Zoll
Hinterrad Speichenrad, 40-Speichen, 17 x 3,5 Zoll
Reifen vorn 100/90-19
Reifen hinten 130/80 R 17
Radaufhängung vorn 41 mm Kayaba Vorderradgabel, 120mm Federweg
Radaufhängung hinten Verchromte Kayaba Stereo-Federbeine, 106 mm Federweg, Federbasis einstellbar
Bremse vorn 310 mm Bremsscheibe, 2-Kolben Schwimmsattel
Bremse hinten255 mm Bremsscheibe, Nissin 2-Kolben Schwimmsattel

Abmessungen

Länge 2.230 mm
Breite 740 mm
Spiegel 1.100 mm
Sitzhöhe775 mm
Radstand 1.500 mm
Lenkkopfwinkel / Nachlauf 28°/110 mm
Gewicht fahrfertig 230 kg
Tankinhalt 16 Liter

Motorleistung (gemessen an der Kurbelwelle nach 95/1/EG)

Nennleistung 50 kW (68 PS) bei 7.400 U/min
Maximales Drehmoment 69 Nm bei 5.800 U/min

Farben Forest Green/New England White, Phantom Black/Fusion White, Vintage Cream/Chocolate (Sondermodell)

Preis Deutschland: 8.990.- € zweifarbig, 9.190.- € Sondermodell (zzgl. Überführung und NK 350.- €) Österreich: 10.990.- €, 11.190.- € Sondermodell





Vor ein paar Tagen ist nun die neue Bullet Classic Standard vorgestellt worden.
Sie wird zu einem Aktionspreis von 4900.-€ angeboten.

So sieht sie aus:

Technische Daten Bullet 500 de Luxe/ Standard / Classic EFI

Motor 499 ccm 1 Zylinder 4-Takt luftgekühlt
Drehmoment 41,3 Nm / 4.000 U/Min.
Kompression 8,5 : 1
Bohrung x Hub. 84 mm x 90 mm.
Zündung KEIHIN Motormanagement
Gemischaufbereitung elektronische Einspritzung von KEIHIN
Elektrik 12 Volt
Leistung 20,3 KW / 28 PS / 5.250 U/Min.
Höchstgeschwindigkeit 129 Km/h
Tankinhalt 14,5 Liter
Verbrauch 3,5 l Super / 100 km
Kupplung moderne 7-Scheiben Ölbadkupplung
Gänge 5-Gang Linksschaltung
Antrieb O-Ring Kette
Starter Elektrostarter von DENSO
Bremsen vorne Scheibe / hinten Trommel
Reifen vorne 3.25x19 AVON
Reifen hinten 3.50x19 AVON
Fahrwerk vorne hydr. Teleskopgabel 150 mm
Fahrwerk hinten Stahlschwinge mit zwei Gas-Federbeinen
Maße L x B xH 2.200 x 800 x 1.100 mm
Radstand 1370 mm
Sitzhöhe 820 mm
Bodenfreiheit 140 mm
Leergewicht 187 kg
zul. Gesamtgewicht 365 kg
Kraftstoff Super
Gewährleistung 2 Jahre
Farben schwarz/chrom

Listenpreis

4900.- € - 5900.-€

alle Preise inkl. MwSt. / zzgl. 170,- Euro Überführungskosten

Sonntag, 12. Dezember 2010

Projekt für das nächste Jahr "Classic Bike "

Nachdem ich diesen Sommer die Rixe meines Vaters aus dem Jahre 1936 fahren durfte, ist in mir um so mehr der Wunsch nach einem " Oldtimer " neu entfacht. Doch ernüchtert von den Fahreigenschaften eines mehr als 70 Jahre alten Gefährt und der Erkenntnis, dass dieses Gefährt es niemals zu einer Alltagstauglichkeit bringen wird , habe ich mich damit beschäftigt, welches Gefährt meinen Ansprüchen an Autentizität und Alltagstauglichkeit gerecht werden könnte. Und so bin ich unweigerlich auf zwei Fabrikate gestoßen , die noch heute Zweiräder mit Retrolook wiederaufgelegt haben: Triumph und Royal Enfield.
Ich habe mir beide bei Ausstellungen und Händlern angeschaut und bin der Überzeugung, dass eine Royal Enfield Classic EFI am ehesten meinen Vorstellungen entspricht. Klassisches Design gepaart mit neuester Technik, Einspitzung, Euro 3 Norm, leichtes Handling, geringes Gewicht, geringe Sitzhöhe, gerade recht für eine Frau , Elekrostarter und einem moderaten Preis. Hier findet Ihr einen von vielen Testberichten aus der Motorrad News Juli 2009 und hier einen Fahrbericht aus der Novemberausgabe des www.kradblatt.de als E -Journal bzw.der selbe Artikel auf der Internetseite des BMA Magazins.
Und das ist die Geschichte des britischen Traditionsmotorrads das heute in Indien gebaut wird:
Auszug aus WIKIPEDIA: Royal Enfield war ein ursprünglich englischer Hersteller von Gewehren und Motorrädern.
Royal Enfield (gegr. 1893, erstes Motorrad gebaut 1901) ist die älteste noch produzierende Motorradmarke der Welt. Sie ist älter als Triumph (gegr. 1886, erstes Motorrad gebaut 1902), Harley Davidson (gegr. 1903, erstes Motorrad gebaut 1907) und Husqvarna (gegr. 1889, erstes Motorrad gebaut 1903).
  • 1896 Fertigung von Präzisionsteilen für Fahrräder und Waffen. Der Slogan "made like a gun" gründet sich auf diese Zeit und soll für Qualität stehen.
  • 1901 Das erste Motorrad wird gefertigt.
  • 1902 Einführung eines V2 mit 300 cm³ , später 350 cm³
  • 1912 770-cm³-V-Twin
  • 1914 225-cm³-Zweitakter. Nach dem Ersten Weltkrieg fertigte man Zweitakter, bis 1921 der 976 cm³-V-Twin diese ersetzte.
  • 1924 kamen Einzylinder 350er, und
  • 1928 der kopfgesteuerte 500-cm³-Einzylinder.
  • 1930 500-cm³-Vierventiler
  • 1933 Export des Modells K mit 1140 cm³
  • 1933 Geburtsjahr der legendären "Bullet"(Kugel) mit 250 und 350 cm³.
  • 1939 kam ein 125er Zweitakter im Zweiten Weltkrieg unter dem Namen "Flying Flea" im Fallschirmjägereinsatz zu Berühmtheit. Nach dem Krieg wurden die Zweitakter und die beiden Bullet-Versionen weiter gefertigt.
  • 1953 bis 1960 wurden diverse Modelle in den USA als Indian vermarktet.
  • 1955 Aufbau der Produktion für die Bullet in Madras-Indien. In England wurden weiter Parallel-Twins gefertigt, z. B. die 500er Twin von 1949 bis 1963, dann die 700 Meteor von 1952 bis 1962. Die Crusader war ein Single mit 250 cm³, gebaut von 1956 bis 1966. Die Krönung war die Interceptor mit 750 cm³, ein Paralleltwin mit 52 PS.
  • 1970 Mit der Interceptor endete die Enfield-Produktion in England. In Indien erfreut sich die Bullet 350 steigender Beliebtheit. In den Export gehen die 500er Typen.
  • 1984 übernimmt Royal Enfield India die Rechte und Namen von Zündapp und fertigt die Mofas/Mopeds CS-25/CS-50 bis in die 90er-Jahre in Madras.
  • 1994 Die Firma Eicher Goodearth Ltd., ein ursprüngliches Joint-Venture der inzwischen erloschenen deutschen Firma Gebr. Eicher, übernimmt Enfield India und nennt diese um in Royal Enfield Motors Limited.
  • 1999 Die Namensrechte an "Royal Enfield" gehen wieder nach Indien, so dass die Klassiker nun nicht mehr offiziell Enfield India genannt werden müssen, sondern wie die legendären Ahnen "Royal Enfield" heißen dürfen. Von den Bullet werden jährlich ca. 35.000 Stück produziert.
  • 2000 wird eine neue Fabrik eröffnet, die Fertigungsqualität gesteigert und in Indien eine neue Variante der 350er vorgestellt.
  • 2005 Die neue linksgeschaltete Bullet Elektra 500 wird in Großbritannien eingeführt.
  • 2006 Die Einführung neuer Abgasvorschriften (EURO 3) für neu zugelassene Motorräder setzt vorerst der Geschichte der Bullet in Europa ein absehbares Ende. Sowohl für die Benziner aus Indien als auch für die meisten Kleinserien-Umbauten auf Dieselmotor gilt eine Schonfrist für Kleinserien. Da in Europa jährlich weniger als 5.000 Einheiten importiert werden, kann die Enfield bis 31. Dezember 2007 mit entsprechender Herstellerbescheinigung ohne Probleme zugelassen werden. Eine endgültige Möglichkeit der Zulassung bis 31. Dezember 2008 wird durch eine erneute und allerletzte Ausnahmeregelung ermöglicht. Auch der Dieselmotorrad-Kleinserienhersteller (Fa. Sommer) ist weiterhin auf dem Markt, darf aber aus Zulassungsgründen nicht mehr mit dem Herstellernamen "Royal Enfield" vermarkten.
  • 2008 Die neuen Royal Enfield Bullet 500 Classic EFI und de Luxe EFI erfüllen auch die Anforderungen der Euro 3 Norm.
Die bis heute in Indien produzierte Bullet 500 - ein klassischer Langhuber mit 22 bis 25 PS - ist inzwischen eines der meistgebauten Motorräder der Welt.
Berühmtheit erlangte die Firma dadurch, dass mehrere Unternehmen mittels der Bullet eines der wenigen Diesel-Serienmotorräder der Welt herstellten. Die beibehaltene Trennung zwischen den Gehäusen von Motor und Getriebe - die bis in die 1960er Jahre im Motorradbau weltweit üblich war - machte die Bullet zur idealen Basis für diese Konstruktionen, die das originale Getriebe leicht mit einem nachträglich eingebauten Dieselmotor kombinieren konnten. Zum Beispiel gab es das inzwischen eingestellte Diesel-Modell Taurus 325. Als technisch am weitesten entwickelt werden die Modelle der Firmen Beckedorf, Sommer und Vahrenkamp angesehen. Die mit einem Lombardini-Diesel ausgestattete Beckedorf wurde ca. 50-mal, und die Hatz-Sommer-Diesel bzw. Vahrenkamp-Diesel ca. 150-mal hergestellt. Beide Motoren entwickeln ca. 11 PS und verleihen den Motorrädern eine Endgeschwindigkeit von 110 km/h.




------------------ Ich habe mich nun beim Royal Enfield Forum angemeldet und hoffe von den Mitgliedern und Einträgen die entscheidenden Informationen zu erhalten um mein Vorhaben " Nostalgie -Motorrad " zu verwirklichen. Ich bin bei meiner Tour durch England schon einem alten Hasen mit einer noch rechts geschalteten Bullet begegnet und war vom Sound und der Optik begeistert. Auch die Optik des Herrn der in eine alte Lederkluft gekleidet war und einen Helm mit nostalgischer Brille trug, hat mir gezeigt , dass nur ein Brite selbst wohl so authentisch auf diesem Gefährt aussehen kann und das Fahren eines solchen Gefährts , doch auch immer einen " Auftritt" in der Öffentlichkeit bedeutet, aber dies bin ich ja bereits von meiner Vespa gewöhnt....
Hier nun ein paar Bilder und Filme, die die Faszination Enfield einwenig rüber bringt:
Hier ein Film über die Geschichte von Royal Enfield:



ein Film zur "Military Version" , die mir neben der schwarzen auch gefallen würde.....







Die Royal Enfield wird schon seit 40 Jahren in Indien, dazu benutzt anders als in Europa , Lasten über die undbefestigten Strassen zu transportieren und hat damit seine Alltagstauglichkeit mehr als bewiesen.
Der folgende Film zeigt eine Abenteuerreise mit einer Royal Enfield durch den Himalaja 2000 begleitet durch den Fernsehsender VOX:






und hier ein Film mit den katastrophalsten Strassen , die ich je gesehen habe , gemeistert mit Royal Enfileds im Himayala...aber auch wunderschönen Bildern und Fahrten durch die schneebedeckten Berge... Begegnungen mit umgestürzten LKW s und Ziegen inbegriffen ! Nach einigen Stürzen erreichen die Teilnehmer wohlbehalten das Zeltlager. Die Firma Wheel of India (www.wheelofindia.de) bietet Reisen auf der Royal Enfield Bullet in Indien an,
oder aber http://www.classic-bike-india.de/