Dienstag, 2. Oktober 2012

Intermot Köln 2012 - was gibt es Neues ?


Was gibt es dieses Jahr Neues auf der Intermot 2012 in Köln zu bestaunen,  das das Herz der Classicbikerin höher schlagen lässt?
Hier die ersten Impressionen  - ergänzende Infos folgen...

Kawasaki W800 SE in "neuer" Farbe

Wie schon letztes Jahr, setzt Kawasaki auf Altbewährtes. Mit der Farbe rot  überführt Kawasaki  eine Modellvariante nach Deutschland, die es bereits auf dem japanischen Markt seit 2012 gibt.
Die rot elloxierten Felgen wichen den schwarzen mit verchromten Speichen und machen dieses Modell männlicher und optisch stimmiger. Wie schon bei dem schwarzen Sondermodell, ist der Motorblock schwarz matt und die Schutzbleche schwarz glänzend lackiert.
Angelehnt an das in Japan herausgekommene Model "Chrome" 2012 wird es diese Variante in abgewandelter Form ab 2013 auch in Deutschland geben .

Letztendlich ist aber nun mit den Farbvarianten Schwarz, Schwarzchrom, Rot und Grün nun die Voraussetzung geschaffen, sich seine "Wunsch W800" aus den  in Deutschland nun lieferbaren Ersatzteilen - Tank, Seitenteile und Scheinwerfer - zusammenzustellen, sicherlich mit nicht unerheblichem Kostenaufwand. Weitere Farbvarianten werden sicherlich folgen. Der Japanische Markt ist uns immer einen Schritt voraus. Kawasaki hat damit sicherlich die Herzen der Classicfans im Sturm erobert und findet mit jeder neuen Farbvariante neue Liebhaber.


Einzig und allein die explodierenden Preise für das Zubehör Höckersitzbank und Bikiniverkleidung schrecken viele Käufer ab. Zusammen schlagen diese mit fast 1000.-€ zu buche. Auch die einfache Zubehörscheibe liegt bei dem sechsfachen einer vergleichbaren baugleichen Scheibe z.B von Puig, weshalb Kawasaki bemüht ist diese Teile als Paket zu verkaufen und das ganze dann als "Sondermodell" zu deklarieren. 


 
W800 SE in "bordeaux rot" Model 2013 Deutschland
Chrome Edition 2012 in Japan und nun auch 2013 in Deutschland

Modell 2012 - Japanischer Markt


Moto Guzzi V7 Modelle 2013

Die V7 Modelle von Moto Guzzi gehören zu den letzten echten Klassikern am Motorradmarkt. Die drei Varianten heißen Stone, Special und Racer.

Der flüchtige Beobachter, aber wohl auch so mancher Freund der V2-Ikonen  dürfte sich beim Anblick der Bilder fragen, was denn an den hier abgebildeten Modellen neu ist. Nun, die ganze V7-Familie wurde komplett renoviert, Moto Guzzi selbst spricht gar von einem völlig neuen Motorrad. Zunächst fallen beim Grundmodell, dass nun schlicht V7 heißt, die neuen, zierlichen Gussräder auf. Schön, dass die Basis nicht nur in Mattschwarz, sondern auch in ebensolchem Weiß zu haben ist. Das Tankvolumen erreicht nun Ausmaße, die einem ausgewachsenen Tourer gut zu Gesicht stünden. Satte 22 Literfasst der Tank . Die Einspritzanlage versorgt über ein Y-Stück beide Zylinder mit Gemisch. Sauberere Abgaswerte und weniger Spritverbrauch waren das Ziel. Beim Motor selbst wurden 70 Prozent Neuteile verwendet, was nach außen lediglich durch eine völlig neue Optik der Ventildeckel deutlich wird. Er entfaltet nun drei PS mehr bei etwas weniger Umdrehungen, dazu zwei Newtonmeter mehr Drehmoment, aber bei deutlich gestiegener Drehzahl. Ob diese Maßnahmen der Souveränität dienlich sind, bleibt abzuwarten.

Moto Guzzi V7 schwarz
 





  Royal Enfield EFI als Cafe Racer


Honda widmet sich der neuen Klassik und bringt 2013 tatsächlich die CB1100.


grosser Ansturm auf die neue CB 1100




Honda 80 er Jahre Retro

Neuigkeiten auf dem Hondastand:


Mit der CB1100 interpretiert Honda ein klassisches Thema auf moderne Weise neu. Das hubraumstarke Naked-Bike mit luftgekühltem Triebwerk und klassisch-eleganter Linienführung spiegelt den Zeitgeist jener Jahre wieder, als eine CB750 Four als Nonplusultra galt und der Traum aller Motorradfahrer war.

Imposanter Reihenvierzylinder, Rohrrahmen mit Stereo-Federbeinen, Rundscheinwerfer. Gestreckte Tank-Linienführung, funkelnde Chrom-Schutzbleche, klassische Zweimannsitzbank. Aufrechte Sitzposition, Doppelscheibenbremse, ABS serienmässig,feingliedrige Gussräder. 4-in1-Auspuffanlage, hoher Lenker, schräg angestellte Doppelinstrumente. Wohin das Auge sieht:

Alle Komponenten sind stimmig arrangiert, das Ensemble überzeugt wie aus einem Guss. Die neue Honda CB1100 weckt Erinnerungen und Emotionen. Sie bietet ursprüngliche, mit modernem Know-how modifizierte Technik, die einen genussvollen Fahrspaß garantiert, fasziniert mit schönen Detaillösungen sowie stilvollem Retro-Design – und hat so das Zeug dazu,auf der Retrowelle ganz vorne mitzuschwimmen.

 

HOREX:

Alter Name in neuem Kleid und nicht zu vergleichen mit den schönen alten Krads der 50 er Jahre.

Horex Imperator
Horex war eine deutsche Motorradmarke der „Horex-Fahrzeugbau AG“, die 1923 von Fritz Kleemann in Bad Homburg vor der Höhe in Hessen gegründet wurde. Von 1935 bis Mitte der 1950er-Jahre firmierte das Unternehmen als Horex-Columbus-Werk K.G., danach als Horex-Werke KG.
Der Markenname Horex entstand aus Homburg, ergänzt um das Warenzeichen „REX“ der elterlichen „REX-Konservenglasgesellschaft Bad Homburg“. 1960 übernahm die Daimler-Benz AG die Firma und löste sie auf. Seit 2010 besitzt die neu gegründete Horex GmbH in Augsburg die Markenrechte und baut Motorräder unter dem alten Namen.

Hinter der gläsernen Fassade der HOREX Manufaktur entstehen exklusive Motoräder auf individuelle Bestellung. An vier in direkter Abfolge gestalteten Montageplätzen setzt ein kleines Team ausgebildeter Motorradmechaniker die einzelnen Baugruppen des Roadsters in aufwendiger Handarbeit zusammen. Ein außergewöhnliches Motorrad braucht einen außergewöhnlichen Motor: Für den souveränen Vortrieb der neuen HOREX sorgt ein Sechszylinder-VR-Motor mit 1.200 Kubikzentimetern Hubraum. Damit bietet die neue HOREX sowohl ein herausragend breites Drehzahlband, als auch eine hohe Spitzenleistung, ohne dafür Höchstdrehzahlen zu benötigen. Durch das VR-Prinzip der Zylinderanordnung bleibt das Kraftpaket dabei äußerst kompakt: Mit 429 Millimetern Breite im Bereich des Zylinderkopfes liegt der HOREX Sechszylinder auf dem Niveau vergleichbarer Motoren mit nur vier Zylindern.

 

 






Mehr Infos unter: http://www.horex.com



Triumph:

Triumph Bonneville 110th Anniversary

Triumph feiert in diesem Jahr das 110. Jubiläum der Firmengründung und legt zu diesem Anlass ein Sondermodell der Bonneville auf – die 110th Anniversary Special Edition.
Die Farbgebung der Maschine soll an die Anfangszeiten der Marke erinnern: Silber steht für die Pionierzeit ab 1902, Brooklands-Grün für den ersten Sieg der Marke bei einem Rennen auf dem Brookland Race Track im Jahr 1908.
Weiterhin trägt die Jubiläums-Bonnie ein Geburtstagswappen auf den Seitendeckeln, dessen Krone gleichzeitig an die Thronbesteigung durch Königin Elisabeth II. vor 60 Jahren erinnern soll. Zur Sonderausstattung gehören die chromüberzogenen Ventildeckel, Kettenschutz und Soziushaltegriff.
Zudem erhält jedes Exemplar eine durchnummerierte Plakette auf der Lenkerklemmung und das dazugehörige Echtheitszertifikat. Der Preis für diese Sonder-Bonneville beträgt 9990 Euro plus 370 Euro Nebenkosten. Für Exklu­sivität ist gesorgt: Von dieser Maschine, die seit April im Handel ist, werden nur 1000 Stück gebaut.


Sondermodell zum Jubiläum


Triumph setzt Akzente durch eine breite Farbpalette

Messerundgang:




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